Manuel Dahme (Cembalo)

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1989 in Frankfurt am Main geboren beschäftigte sich Manuel Dahme schon früh mit der Musik. Seine erste Klavierstunde hatte er schon im Alter von 5 Jahren, daneben spielte er Trompete, Orgel und hatte Kompositionsunterricht.
Im Rahmen von Jugendmusikwettbewerben und verschiedenen Kammermusikgruppen lernte er die Alte Musik zu schätzen und kam dem Cembalo näher. Bald spielte er im Landesjugendorchester Hessen neben der Trompete auch das Cembalo und war Mitglied des Jugendbarockorchesters „Bach’s Erben“. Mit 16 Jahren nahm er erstmals regelmäßig Cembalounterricht bei Susanne Kaiser; später studierte er bei ihr an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und legte 2010 sein Vordiplom ab.
Im Rahmen eines Auslandssemesters am Conservatoire Nationale Superieure de la Musique et Danse in Lyon nahm er Unterricht bei Yves Rechsteiner, bevor er seine Studien 2013 an der Hochschule für Musik und Theater München bei Christine Schornsheim mit dem künstlerischen Diplom abschloss.
Sein starkes Interesse am historischen differenzierten Generalbassspiel brachte ihn im Anschluss zu einem Masterstudium „Generalbass und Ensembleleitung“ an die Schola Cantorum Basiliensis. Dort erhielt er u.a. Unterricht bei Jörg-Andreas Bötticher, Jesper Christensen und Andrea Marcon und schloss 2015 sein Studium dort mit Auszeichnung ab.
Neben seiner künstlerischen Arbeit mit verschiedenen Ensembles wie „Aria Variata“, „Ensemble contrapunct_us“ und „Alaudida“ ist Manuel Dahme immer wieder Gast in verschiedenen Barockorchestern und Opernhäusern, so beispielsweise an der Oper Frankfurt und dem Stadttheater Regensburg.
Manuel Dahme spielte u.a. mit Maurice Steger, Dorothee Oberlinger und Reinhold Friedrich. Er besuchte Meisterkurse bei Andreas Staier, Jean-Marc Aymes, Rinaldo Alessandrini und Luigi Fernando Tagliavini.
Seine künstlerische Expertise wird ergänzt durch sein musikwissenschaftliches Interesse. Intensiv beschäftigte er sich beispielsweise mit der Generalbassschule des Stuttgarter Stiftsorganisten Philipp Jacob Böddecker. Ende 2016 wird er seine kritische Ausgabe derselben zusammen mit Musik des Stuttgarter Hofmusikers Johann Albrecht Kress veröffentlichen und damit eine weitere Lücke im angewandten Quellenstudium füllen.
Rege Konzerttätigkeit in ganz Europa brachten ihn in große Säle, wie z.B. die Berliner Philharmonie, Philharmonie Köln, Stadtcasino Basel, Konzerthaus Dortmund und den Stefaniensaal in Graz.
Manuel Dahme hat eine Korrepetitionsstelle an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie der Schola Cantorum Basiliensis inne.

Born in 1989, Manuel Dahme early took interest in music. Besides the harpsichord, he played the trumpet, the piano and the organ. He was a member of the Youth Symphony Orchestra of Hessen as well as the Youth Baroque Orchestra “Bachs Erben”. His interest in the early music lead him to study the harpsichord in Frankfurt, Lyon and Munich (with Christine Schornsheim, Yves Rechsteiner and Susanne Kaiser). With a master’s degree at Schola Cantorum Basiliensis in Basel he specialised in stylistically diverse continuo playing, working with Jörg-Andreas Bötticher, Jesper Christensen and Andrea Marcon.
He attended masterclasses with Andreas Staier, Luigi Fernando Tagliavini, and Rinaldo Alessandrini among others.
Concerts brought him to important concert halls such as the Berliner Philharmonie, Philharmonie Köln, Stadtcasino Basel, Konzerthaus Dortmund and Stefaniensaal Graz.
Manuel Dahme is working as an accompanist at Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart and at Schola Cantorum Basiliensis.

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